Responsivität im Email-Marketing

Wenn Parteien persönlich kommunizieren kann das sehr effizient sein, denn es wird unmittelbar Feedback ausgetauscht.  Beim Email-Marketing ist das schon schwieriger. Daher sollte Email-Marketing thematisch responsiv sein und auf das Feedback der Adressaten eingehen. Dazu folgendes Beispiel:

Der Adressat erhält eine hochwertig erstellte Email-Kommunikation, die durch eine direkte namentliche Ansprache individuell auf ihn zugeschnitten ist. Das ist nicht nur höflich sondern auch wichtig, um nicht durch Spamfilter blockiert zu werden. Das setzt übrigens eine qualitativ hochwertige Beschaffung von Informationen über den Adressaten voraus. Diese Email enthält optisch ansprechende Inhalte, die durch einen prägnanten und interessanten Informationsgehalt glänzen. Dem Leser sollte es leicht gemacht werden, sich schnell und umfassend für ein Themengebiet zu interessieren. Er sollte sich inhaltlich abgeholt zum nächsten Schritt – dem Klick – auf das Thema seiner Wahl animiert fühlen.

Wenn der Leser den Klick ausführt, ist ein erstes Ziel erreicht worden. Die Präferenz des Lesers wird manifestiert und kann im System  hinterlegt werden. Das Feedback ist messbar geworden.

Der Leser kann jetzt spezifischen Kampagnen zugeordnet werden. Diese Kampagnen können passiv messen was von Interesse ist oder sie können aktiv auf das Feedback des Interessierten reagieren. Das können z.B. weitere Kommunikationen in Form von Emails, SMS, Tweets oder aktiven Calls sein.

Themen, die den Leser nicht interessieren werden somit von ihm fern gehalten. Informationen, die den Leser tatsächlich interessieren, haben eine sehr viel höhere Wahrscheinlichkeit von ihm auch als wertschöpfend wahrgenommen zu werden. Er wird es dem Sender, dem Verfasser und dem Autor danken. Der Leser wird sich einfach besser informiert fühlen und auch schneller an relevante Informationen gelangen.

Über den Einsatz feedbackorientierter Kommunikationsmodelle werden relativ hohe Öffnungsraten und wiederkehrende Informationsabnehmer erreicht, die die präferenzbezogene Ansprache zu schätzen wissen. Informationsflut und vor allem unerwünschte Ansprachen werden vermieden. Interessenten können z.B. auch aktiv angesprochen werden, wenn sie in die Zielgerade einer Entscheidungsfindung kommen. In dem Moment ist die Ansprache als eine Hilfestellung auch erwünscht. Vorher werden Ansprachen eher als störend empfunden.

Es sollte das Ziel sein, Menschen mit den Inhalten zu erreichen, die sie wirklich interessieren und die für sie relevant sind. Nur das liefert den Lesern, unseren Kunden und auch dem Akteur einen Mehrwert.