2018 wird das Jahr des Content

Das digitale Marketing hat sich in der Investmentbranche außerhalb von Fintechs noch gar nicht richtig durchgesetzt, da werden bewährte digitale Werbekanäle schon wieder in Frage gestellt. Die Rede ist von Facebook. Die Datenskandale der letzten Monate und ihre Wirkung auf die Nutzer stellen den Wert künftiger Werbeaktivitäten in Frage. Die bislang sehr zielgenaue Werbung auf Facebook hat wohl ausgedient für Institutionen, bei denen es ausschließlich um Vertrauen geht – wie eben bei Investmentgesellschaften.

Gleichzeitig wurden die digitalen Anzeigenkanäle wie Adwords von den sehr gut kapitalisierten Fintechs verstopft und haben die Anzeigenpreise in immer neue Höhen katapultiert.

Wie können Investment-Gesellschaften effizient Online-Marketing betreiben? Es bleiben nicht mehr viele Möglichkeiten. Wer seine Marke auch beim Endkunden verbreiten möchte, kommt daher um gutes Inbound-Marketing nicht mehr herum. Und gerade hier bereitet die neue Datenschutz-Grundverordnung womöglich zusätzliche Kopfschmerzen. Die einzige Alternative ist eine Partnerschaft mit Nutzer-starken Online-Medien, die als alleinige Strategie jedoch auch nicht verfängt.

Tatsächlich sind Investmentgesellschaften künftig gut beraten, mit dem Endkunden in Kontakt zu treten. Eine Vorgehensweise, die Investmentgesellschaften immer vermeiden wollten und an die Vertriebe delegiert haben. Und diese Kundenansprache generiert Kundenvertrauen als Asset, das nicht so schnell durch wild agierende soziale Netzwerke zerstört werden kann. Selbst im zurückhaltenden B2B-Bereich kann dies große Chancen eröffnen. Der Vertrieb muss dazu gut eingebunden werden, denn hier ist nicht allein vom Direktvertrieb die Rede.

Das Zentrum der Aktivität sollte die Website der Gesellschaft sein, mit Landing Pages für jede Kampagne. Entscheidend ist, die Website-Besucher zu binden. User melden sich dann an für Newsletter und Services – dies läßt sich mit modernen Tools DSGV-sicher machen und am besten mit dem CRM-System verbinden. Technisch ist dies alles heute möglich, automatisierbar und nicht unbedingt teuer.

Aber wie bekomme ich User auf die Website, und wie halte ich sie in den Kampagnen? Der Schlüssel ist hochwertiger Content.

Solch hochwertige Inhalte sorgen für:

  • Auffinden der Website über Suchmaschinen-Marketing
  • Anreiz für die Registrierung in Kampagnen
  • Halten der User in den Kampagnen
  • Effizienz bei Online-Werbung durch Nutzung weniger frequentierter Key Words
  • Agenda Setting bei Partner-Websites passend zur Zielgruppe
  • Agenda setting in Profi-Netzwerken (LinkedIn, Xing)

Als Darstellungsformen bieten sich an:

  • Blog-Artikel
  • eBooks
  • Info-Grafiken
  • Edukative Inhalte
  • Gamification

Video ist dagegen sehr teuer und erfordert von den Nutzern die Bereitschaft, dem Video mehr als wenige Sekunden Aufmerksamkeit zu schenken. Ein Video wird sich auch niemand hinter einer Login-Schranke ansehen – ein hochwertiges, relevantes eBook schon.

Zur Erstellung dieser Inhalte reicht es auch selten aus, einfach eine Agentur zu beauftragen. Die meisten Agenturen sind ausgelegt auf Standard-Kommunikation und betrachten eher die Kürze von Mitteilungen als Mehrwert, beispielsweise in der PR (dies ist nicht abwertend gemeint, aber ein Fakt). Andere Agenturen haben einen Werbe-Hintergrund.

Für hochwertigen und relevanten Content benötigen Sie erfahrene Investment-Writer, die Produkt und Investmentstrategie ebenso kennen wie den Kunden, die Vertriebswege und die Industrie. Eine gesunde Mischung aus Beratung und Writing-Skills scheint angebracht. Und je besser der Content, desto eher lässt er sich auch über Länder-, Sprach- und Kultur-Grenzen skalieren.

Bei 2nhct haben wir bereits Erfahrungen gesammelt mit dem Angebot genau dieser Kombination und haben zusätzlich auch noch ein DSGV-kompatibles Kampagnensystem im Köcher. Implementierungen müssen nicht teuer sein und lassen sich auch von kleineren Investmentgesellschaften stemmen.

Zusammengefasst: 2018 wird das Jahr des Content!

 

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