Einleitung

Mit virtuellen Events lassen sich neue Leads generieren, bestehende Kunden binden und letztendlich Communities aufbauen und Netzwerke erweitern. Voraussetzung ist eine klar definierte Zielgruppe und eine Strategie.

Durch die SARS-CoV-2 bedingten Kontaktbeschränkungen hat die Anzahl virtueller Events als Ersatzversuch für Präsenz-Veranstaltungen schlagartig zugenommen. Die anfänglich hohen Besucherzahlen weichen aber ernüchternd dem inflationären Angebot. Eine mangelnde Strategie geht oftmals mit der Motivation einher, auch einfach mal nur virtuell auf Sendung zu gehen und Flagge zu zeigen.

Mit der Beachtung weniger aber kritischer Erfolgsfaktoren lassen sich mit virtuellen Events viele Hürden problemlos meistern.

Streaming oder Conferencing

Virtuelle Events können u. a. per Streaming oder Conferencing übertragen werden.

Streaming eignet sich für Konzepte, die relativ viele Kontakte ansprechen und bei der die Sprecher oder Protagonisten im Vordergrund stehen. Das aktive audiovisuelle Feedback und die Interaktion mit den Teilnehmern ist nachgelagerter Natur. Einer oder wenige Sprecher bei vielen Zuhörern, also die Bühnenshow, ist der klassische Fall für Streaming. Ein Feedback des Publikums kann dennoch z. B. durch Chatting eingeholt werden.

Conferencing eignet sich für ein Publikum, bei dem audiovisuelle Interaktion wichtig ist. Zum Beispiel, ein Moderator stößt ein Thema an und die Teilnehmer werden aktiv in die Interaktion einbezogen. Das funktioniert besonders gut bei einer begrenzten Anzahl von Teilnehmern mit einer entsprechenden Motivation und Disziplin. Team-Meetings sind ein klassisches Beispiel.

Viele virtuelle Events haben eher Bühnenshow-Charakter und profitieren von Streaming-Lösungen. Dennoch werden sie oftmals mit Conferencing-Systemen durch geführt, weil diese gerade angeschafft wurden oder die anderen es auch so machen. Das mag technisch gehen, ist aber unnötig und für die Teilnehmer das falsche Signal.

Das Einladungsmanagement ist essenziell

Kontakte liegen meistens bereits vor. DSGVO-konform sollten sie dann auch noch sein, bevor sie wirklich angesprochen werden dürfen. Einige Conferencing-Systeme unterstützen hier mehr schlecht als recht und der Veranstalter begibt sich bestenfalls unwissentlich auf einen dunklen und angreifbaren Pfad.

Die Einladungen sollten über Systeme laufen, die dem deutschen oder entsprechendem Recht genügen und ein Kontaktmanagement unterstützen. Die Abmeldung oder Löschung eines Kontakts und der Wunsch auf Auskunft der gespeicherten Daten ist das Minimum, um auf einem rechtlich erlaubten Pfad zu bleiben. Viel Erfolg, wenn Sie dem Auskunftsrecht bei dem ein oder anderen Conferencing-System genügen wollen. Diese Systeme sind oftmals einfach nicht dafür entwickelt worden oder entsprechen einer Jurisdiktion, die keinen oder weniger Wert darauf legt.

Zielgruppe, Inhalte und Regelmäßigkeit

Zielgruppen sind zu definieren und benötigen die entsprechenden Inhalte. Das mag selbstverständlich klingen, aber die Erfahrung als Gast und Veranstalter von Events lehrt mich immer wieder, dass diese Aussage wichtig bleibt. Jedes Publikum benötigt seine Inhalte. Neben der Zielgruppe ist der Inhalt das Wichtigste. Gute Inhalte müssen nicht teuer sein, aber sie sind fast immer sorgfältig geplant. Das bedeutet Aufwand, Zeit und das Vorhandensein einer Strategie. Damit sind wir auch schon bei der Regelmäßigkeit. Wenn der Inhalt für mehr als ein Event reicht, dann ist das ein Indiz für ein interessantes Thema und umgekehrt. Communities lassen sich nur mit wiederkehrenden Ereignissen aufbauen. Einzelveranstaltungen sind auch wichtig aber der Aufwand sollte entsprechend der Zielsetzung lohnen.

Kritische Faktoren

  • Die Technik sorgfältig auswählen und überschaubar halten
  • Ein effizientes Einladungsmanagement ist essenziell
  • Das Event bzw. der Stream lebt von den Protagonisten, den Inhalten sowie einer Regelmäßigkeit
  • Den Community-Gedanken im Fokus halten
  • Die meisten Leads benötigen mehr als eine Show, bevor sie sich als Leads zu erkennen geben

Probieren Sie es aus. Es lohnt sich!

Über altii

altii ist das Finanzportal für institutionelle Investoren in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Nutzern aus Europa, UK und USA. altii entwickelt und implementiert darüber hinaus Marketing- und Sales-Prozesse, u. a. in der Finanzindustrie. altii analysiert entsprechende Werkzeuge auf Ihren möglichen Einsatz. Geeignete Werkzeuge und Prozesse werden im realen Betrieb erprobt, praktisch angewendet und verfeinert, bevor sie beim Kunden zum Einsatz kommen. Es werden Lösungen für Problemstellungen entwickelt, die sich standardisieren lassen und auf Kundenwunsch spezifische Lösungen entworfen.

Workshop

Als Einstieg zum Thema digitaler Finanzvertrieb bieten sich Workshops vor Ort und virtuelle Events an, siehe https://altiishop.2nhct.com/produkt/altii-workshop/.

Kontakt

altii GmbH, +49 69 3487 3170, sales@altii.de, www.altii.de, shop.altii.de

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